Seit gestern ist das Institut für Gefahrenabwehr GmbH im Landkreis Havelland, um in einer Fortbildung die 30 anwesenden Führungskräfte der Technischen Einsatzleitung fortzubilden.

Heute werden überwiegend praktische Übungen angewandt. 
Soeben wird durch den örtlichen Einsatzleiter eine Lageeinweisung für die TEL gegeben. Es hat ein schweres Zugunglück mit 400 betroffenen Personen gegeben. 
Anhand des abstrakten Szenarios sollen die Teilnehmer die Abläufe im Stab kennen lernen und die Methoden der Stabsarbeit anwenden.

Am heutigen Tag fand im Kreis Wesel eine Alarmübung statt. An der Übung waren mehr als 300 Kräfte von Feuerwehr, Werkfeuerwehr, Hilfsorganisationen, Krisenstab und Einsatzleitung beteiligt.

Das Institut für Gefahrenabwehr war mit 28 Personen vor Ort, um die Übungsleitung und Übungsbeobachtung zu übernehmen. Nach einer 6-monatigen Planung wurde heute aus einer Idee dann Realität:

Ein Bus mit 23 Personen ist unterwegs zu einem Werkgelände. Der Busfahrer erleidet einen Herzinfarkt und kollidiert daraufhin mit seinem Bus mit einen Kesselwagen. Durch den Aufprall wird der Kesselwagen beschädigt und es treten Chemikalien aus. Die 23 Personen sind zum Teil schwer verletzt.

Das besondere an der Übung: die Übung war für die mitwirkenden Kräfte unbekannt. Es handelte sich um eine geheim gehaltene Übung. Ziel war es, Schnittstellen zu beüben, Landeskonzepte zu überprüfen und die Zusammenarbeit zu beüben.

Die Übung wird jetzt in den nächsten 4 Wochen ausgewertet. Anschließend wird mit den Führungskräften der unterschiedlichen Bereiche eine ausgiebige Nachbesprechung stattfinden.

Danke an alle, die an der Übung mitgewirkt haben, insbesondere die Darsteller von der DLRG Ortsgruppe Goch e. V.