Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Institut für Gefahrenabwehr GmbH in der Fassung vom 26.02.2021

§ 1 – Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB genannt) gelten zwischen der der Institut für Gefahrenabwehr GmbH (nachfolgend IFG genannt) als Betreiberin der Internetseite „www.institutfuergefahrenabwehr.de“ inklusive des darauf zu findenden Webshops (nachfolgend „Homepage“ genannt) und der Nutzer*in Homepage.
  2. Die AGB gelten stets in der bei Nutzung Homepage gültigen Fassung. Das IFG kann die AGB jederzeit ändern. Registrierte Nutzer*innen werden über die Änderungen informiert und gefragt, ob sie den Änderungen zustimmen.
  3. Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Nutzungsentgelte und Fälligkeiten ergeben sich aus dem Nutzungsvertrag, der vor der Nutzung zwischen dem IFG und der Nutzer*in abgeschlossen wird.
  4. Für die Nutzung der Homepage gelten ausschließlich diese AGB und die Bedingungen der Dokumente auf die in diesen AGB verwiesen wird.

§ 2 – Technische Voraussetzungen 

  1. Über den Webshop auf der Homepage können Onlineseminare zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz und Krisenmanagement gebucht werden.
  2. Voraussetzungen für die Nutzung der Homepage und damit die Teilnahme an den Onlineseminaren sind eine funktionierende, hinreichend schnelle und stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Endgerät mit geeigneter Software. Diese Voraussetzungen sind von der Nutzer*in auf eigene Kosten herzustellen und nicht Teil der vom IFG zu erbringenden Leistung. Welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, finden Sie auf unseren Hilfe-Seiten.
  3. Das IFG ist bemüht, die Homepage für eine möglichst große Vielfalt an Endgeräten und Softwaren verfügbar zu machen. Das IFG kann jedoch nicht sicherstellen, dass jedes Endgerät und jede Software für die Nutzung der Homepage geeignet sind. Das IFG weist darauf hin, dass der Stand der Technik bei Endgeräten und Softwaren sich ständig weiterentwickelt. Daher können technische Anpassungen Homepage sinnvoll oder erforderlich werden, die dazu führen, dass bisher geeignete Geräte und Softwaren nicht mehr geeignet sind. Das IFG ist bemüht, solche Änderungen rechtzeitig bekannt zu geben und – soweit möglich – auch die technischen Voraussetzungen für die weitere Nutzung mitzuteilen.
  4. Das IFG hat den Anspruch, die Homepage an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden zur Verfügung zu stellen. Allerdings kann es aufgrund von Wartungsarbeiten oder technischen Störungen dazu kommen, dass die Homepage nicht erreichbar ist. Das IFG kann daher keine Garantie für eine durchgängige Erreichbarkeit oder Nutzbarkeit der Homepage übernehmen. Das gilt insbesondere für Probleme, die außerhalb des Einflussbereichs des IFG liegen (z.B. höhere Gewalt, Verschulden Dritter).

§ 3 – Inhalte der Homepage

  1. Das IFG hat den Anspruch, ausschließlich richtige und vollständige Informationen auf der Homepage und insbesondere in den Online-Seminaren zur Verfügung zu stellen. Dennoch kann das IFG keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Inhalte übernehmen.
  2. Die Inhalte der Homepage werden vom IFG nach bestem Wissen und Gewissen auf der Grundlage des jeweils aktuellen Stands der Wissenschaft und eigener Erfahrungen erstellt. Die Anwendung der vorgestellten Methoden und Inhalte ist keine Garantie dafür, dass der von den Nutzer*innen gewünschte Erfolg in der Stabsarbeit oder den anderen Themenbereichen eintritt. Sofern Inhalte Auslegungen von Rechtsnormen oder Interpretationen von Urteilen enthalten, ersetzt dies nicht die Rechtsberatung durch qualifizierte Anwält*innen.  
  3. Die Homepage und ihre Inhalte werden ständig weiterentwickelt. Daher ändern sich die bereitgestellten Inhalte mit der Zeit oder werden aktualisiert. Es kann vorkommen, dass Inhalte entfernt werden müssen, weil sie technisch oder inhaltlich nicht mehr aktuell sind.

§ 4 – Vertragsschluss und Widerrufsrecht

  1. Die Preise für die einzelnen Onlineseminare finden sich auf der Homepage bei jedem einzelnen Seminar.
  2. Ein Vertrag über die Teilnahme an einem Onlineseminar kommt erst nach einer Bestätigung des IFG in Textform zustande. Die Anfrage der Nutzer*in bezüglich der Teilnahme an einem Onlineseminar stellt insofern ein Angebot auf Abschluss eines entsprechenden Vertrages dar; die Bestätigung des IFG ist die Annahme dieses Angebotes.
  3. Ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrages über die Teilnahme an einem Onlineseminar besteht nicht. Das gilt auch in den Fällen, in denen noch eine Verfügbarkeit des jeweiligen Onlineseminars angezeigt wird.
  4. Nutzer*innen, die Verbraucher im Sinne des § 13 Bürgerliches Gesetzbuch sind, können den Vertrag innerhalb der gesetzlichen Frist wiederrufen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn das IFG mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, also mit Beginn des Onlineseminars.

    Widerrufsrecht

    Sie haben das Recht, diesen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

    Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

    Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Ihren Widerruf senden Sie bitte an:

    Institut für Gefahrenabwehr GmbH

    Stichwort: Widerruf Onlineseminar

    Zum Ehrenmal 12

    53809 Ruppichteroth

    E-Mail: office@institutfuergefahrenabwehr.de

    Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

    Folgen des Wiederrufs

    Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich etwaiger Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

    Ein Muster-Widerrufsformular finden Sie hier. Sie sind nicht verpflichtet, dieses Formular für Ihren Widerruf zu nutzen.

    Ende der Widerrufsbelehrung

§ 5 – Beendigung des Vertrages

  1. Der Vertrag endet durch wirksamen Widerruf oder wirksame Stornierung. Jeder Vertrag kann bis zu sieben Tage vor Beginn des von ihm erfassten Onlineseminars kostenfrei storniert werden. Ab sieben Tage bis drei Tage vor Beginn des Onlineseminars kann das IFG 50% der Seminargebühren als Stornokosten berechnen. Ab drei Tage vor Beginn des Onlineseminars kann das IFG die volle Seminargebühr als Stornokosten berechnen.

§ 6 – Pflichten der Nutzer*innen

  1. Es ist untersagt, die Inhalte der Onlineseminare öffentlich vorzuführen, öffentlich zugänglich zu machen oder öffentlich wiederzugeben.
  2. Die Nutzer*innen sind verpflichtet, im Kontakt mit dem IFG vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen und diese Angaben bei Bedarf zu korrigieren und zu aktualisieren. Das IFG behält sich vor, zur Abwendung eigener Schäden oder von Schäden Dritter die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
  3. Das IFG kommuniziert mit den Nutzer*innen immer an die bei der Anfrage angegebene E-Mail-Adresse. Die Nutzer*innen sorgen dafür, dass das entsprechende Postfach regelmäßig abgerufen wird, damit die Nachrichten und Mitteilungen jederzeit bekannt sind. Die Nutzer*innen sind verpflichtet, die E-Mail-Adresse bei Bedarf zu aktualisieren.   

§ 7 – Gewährleistung und Haftung

  1. Das IFG hat sämtliche auf externe Seiten führende Links sorgfältig überprüft. Dennoch übernimmt das IFG keine Haftung für die Inhalte fremder Internetseiten. Für den Inhalt der Seiten sind ausschließlich deren Betreiber*innen verantwortlich, auch wenn die Seiten über einen Link oder eine Einbettung auf der Homepage zu erreichen sind.
  2. Das IFG haftet für Schäden, die auf einer dem IFG zurechenbaren, vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder auf einer dem IFG zurechenbaren, fahrlässigen Pflichtverletzung von wesentlichen Vertragspflichten („Kardinalpflichten“) beruhen, jedoch nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens. Im Übrigen ist die Haftung des IFG ausgeschlossen. Das gilt nicht für eine Haftung aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften, aufgrund einer Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, sowie aufgrund der Verletzung einer Garantiezusage. 
  3. Soweit die Haftung des IFG ausgeschlossen ist, gilt dies auch für mit dem IFG verbundene Unternehmen sowie für eine persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter, Gesellschafter und Erfüllungsgehilfen des IFG und/oder der mit dem IFG verbundenen Unternehmen.
  4. Für den Fall, dass Nutzer*innen diese AGB oder anderes geltendes Recht im Rahmen der Nutzung der Inhalte der Homepage verletzen, sind sie verpflichtet, das IFG von jedem daraus entstehenden Schaden – einschließlich der Kosten der Rechtsverteidigung – freizustellen.

§ 8 – Urheberrechte

Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den bereitgestellten Inhalten liegen und verbleiben beim IFG. Die Nutzer*innen erhalten ein einfaches, auf die Dauer der Vertragsbeziehung beschränktes und nicht übertragbares Nutzungsrecht an den Inhalten. Eine kommerzielle Weiterverwendung der Inhalte ist untersagt bzw. bedarf der schriftlichen Genehmigung durch das IFG.

§ 9 – Online Schlichtungsverfahren gemäß Verordnung EU524/2013

Bei Beschwerden über die Homepage kann sich die Nutzer*in jederzeit  die Europäische Plattform zur Online-Schlichtung in Verbraucherangelegenheiten wenden: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

§ 10 – Streitbeilegung nach Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Auch wenn wir davon ausgehen, immer im guten Einvernehmen mit den Nutzer*innen zu handeln: das IFG ist dazu verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass es nicht bereit und nicht verpflichtet ist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des VSBG teilzunehmen.

§ 11 – Sonstiges

  1. Für die Nutzung des Führungskräfte-Handbuchs gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Ausschließlicher Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz der Institut für Gefahrenabwehr GmbH.
  3. Sollte eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, werden die übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt.