stab.sim

Neues Konzept für die Aus- und Fortbildung von Stäben – stab.sim

In der Ausbildung operativer Führungskräfte der Führungsstufen A und B arbeiten wir seit mehreren Jahren erfolgreich mit der von uns selbst entwickelten Führungs- und Patientensimulation eMANV. Dabei werden die Teilnehmer*innen mit Szenarien konfrontiert, die sie als Führungskräfte z.B. des Rettungsdienstes oder des Katastrophenschutzes bewältigen müssen.

Dieses Konzept haben wir weiterentwickelt und an die Anforderungen der Aus- und Fortbildung von operativen und administrativen Stäben angepasst. Das Ergebnis ist: stab.sim

Mit Hilfe von stab.sim können sowohl operative Führungsgremien der Führungsstufen C und D als auch Stäbe auf administrativer Seite geschult werden. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter den Bedingungen eines sich dynamisch weiterentwickelnden Szenarios zu überprüfen oder zu festigen. Dabei kann stab.sim auch während einer Aus- oder Fortbildung eingesetzt werden, um frisch in der Theorie erlernte Inhalte unmittelbar praktisch zu erproben und greifbar zu machen. So wird der gewünschte nachhaltige Wissens- und Fähigkeitserwerb der Teilnehmer*innen von Beginn an gefördert. Die Teilnehmer*innen können die ihnen zugedachte Funktion im Stab einnehmen und einüben. stab.sim eignet sich aber auch hervorragend, um neue Funktionen kennenzulernen, beispielsweise um sich auf eine Zweitverwendung vorzubereiten.

Am Anfang von stab.sim steht die Ausgangslage, also das der Simulation zu Grunde liegende Szenario. Dieses Szenario entwickelt sich im Laufe der Simulation stetig weiter – angepasst an die Geschwindigkeit und die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer*innen. Umgesetzt wird dies durch die Lagesteuerung, ein aus in der Regel zwei Personen bestehendes Team von in der Stabsarbeit erfahrenen Fachleuten. Diese bilden auch die „Außenwelt“, sind also Ansprechpartner*innen für den Stab für jegliche Kommunikation nach außen. Die Kommunikation erfolgt über die vom teilnehmenden Stab tatsächlich genutzten Kanäle – E-Mail, 4-fach-Vordruck oder auch Funk.

Über die Lagesteuerung erhalten die Teilnehmer*innen auch ein direktes Feedback zu ihrer Tätigkeit. Werden seitens des Stabes beispielsweise unvollständige Anfragen herausgegeben, führt dies zu Nachfragen der „Außenwelt“; erhalten Einsatzkräfte oder taktische Verbände keinen Auftrag, werden sie auch nicht tätig. Auf Wunsch und bei Bedarf kann in stab.sim auch eine Medienlage inklusive der sozialen Medien simuliert werden.

Dies alles wird möglich durch den Einsatz von Uesis, unserer selbst entwickelten Software zur Steuerung von Übungen.

Während der Simulation ist immer mindestens eine Moderatorin oder ein Moderator im übenden Stab anwesend, um bei Problemen zu helfen. Bei Bedarf kann stab.sim auch unterbrochen werden, um offene Fragen gründlich zu beantworten oder auch einen erklärenden Theorieblock einzuschieben – je nach den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen.

stab.sim ist flexibel im Einsatz. Man kann den Fokus auf bestimmte Tätigkeiten legen (z.B. Durchführung von Lagebesprechungen; Schichtübergaben) oder allgemein ein Szenario bewältigen, um beispielsweise die Teamdynamik zu beobachten und ggf. zu optimieren.

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