Der Bereich Lage- und Dokumentation in der Koordinierungsgruppe Stab (KGS) ist unter anderem für die Informationsbeschaffung und die Weitergabe von Informationen zuständig. Wir haben in vielen Übungen festgestellt, dass vor allem neue Mitglieder der KGS oft nicht genau wissen, wo welche Information zu bekommen ist bzw. an wen welche Information zu welchem Zeitpunkt gegeben werden muss.

Die hier bereitgestellten Checklisten sollen eine Orientierung liefern.

In der Checkliste Informationsbeschaffung geht es um die Informationen, die im Rahmen der Darstellung der allgemeinen Lage durch die KGS zu besorgen sind. Es werden dort jeweils verschiedene Informationsquellen angegeben.

Die Checkliste Informationsweitergabe zeigt auf, an wen Informationen weitergegeben werden sollten. Dabei werden einmal die Meldepflichten berücksichtigt; die Liste gibt aber auch weitere Empfänger an, die zu informieren sinnvoll sind. Von der Einsatzleitung über benachbarte Kreise und kreisangehörigen Kommunen bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung.

Beide Listen enthalten noch freie Felder für eigene Eintragungen.

Die Listen liegen derzeit nur für NRW vor (das hat mit den unterschiedlichen Meldepflichten in den Bundesländern zu tun), können aber mit wenig Aufwand an andere Bundesländer angepasst werden.

Die Inhalte sind frei zur nichtkommerziellen Nutzung, sofern Sie auf die Institut für Gefahrenabwehr GmbH als Urheber verweisen, bestenfalls dadurch, dass Sie unser Logo nicht aus den Unterlagen entfernen.

Wir stellen Ihnen in loser Abfolge Materialien aus unserer Aus- und Fortbildungsspraxis zur Verfügung. Es handelt sich dabei beispielsweise um Präsentationen zu den Grundlagen der Stabsarbeit oder Unterlagen, die sich in Einsätzen und Übungen praktisch bewährt haben.

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen im Rahmen unseres Ausbildungsformats "Grundlagen der Stabsarbeit" die Präsentation zum Stab für außergewöhnliche Ereignisse in Nordrhein-Westfalen vor.

In den Katastrophenschutzgesetzen der meisten Bundesländer sind auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte Krisenstäbe oder Verwaltungsstäbe vorgeschrieben. Diese Stäbe sind für die administrativ-organisatorischen Belange einer Schadenlage oder Katastrophe zuständig und verantwortlich. 

Für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden finden sich entsprechende Verpflichtungen derzeit nicht. Doch auch Kommunen müssen sich im Falle großer Schadenereignisse auf ihrem Gebiet um administrativ-organisatorische Belange kümmern. Insofern ist zu empfehlen, dass - analog den Strukturen auf Kreisebene - auch kommunale Strukturen zur Krisenbewältigung geschaffen werden. Der entsprechende Stab auf kommunaler Ebene wird in der Regel Stab für außergewöhnliche Ereignisse genannt.

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Am heutigen Tag fand im Kreis Wesel eine Alarmübung statt. An der Übung waren mehr als 300 Kräfte von Feuerwehr, Werkfeuerwehr, Hilfsorganisationen, Krisenstab und Einsatzleitung beteiligt.

Das Institut für Gefahrenabwehr war mit 28 Personen vor Ort, um die Übungsleitung und Übungsbeobachtung zu übernehmen. Nach einer 6-monatigen Planung wurde heute aus einer Idee dann Realität:

Ein Bus mit 23 Personen ist unterwegs zu einem Werkgelände. Der Busfahrer erleidet einen Herzinfarkt und kollidiert daraufhin mit seinem Bus mit einen Kesselwagen. Durch den Aufprall wird der Kesselwagen beschädigt und es treten Chemikalien aus. Die 23 Personen sind zum Teil schwer verletzt.

Das besondere an der Übung: die Übung war für die mitwirkenden Kräfte unbekannt. Es handelte sich um eine geheim gehaltene Übung. Ziel war es, Schnittstellen zu beüben, Landeskonzepte zu überprüfen und die Zusammenarbeit zu beüben.

Die Übung wird jetzt in den nächsten 4 Wochen ausgewertet. Anschließend wird mit den Führungskräften der unterschiedlichen Bereiche eine ausgiebige Nachbesprechung stattfinden.

Danke an alle, die an der Übung mitgewirkt haben, insbesondere die Darsteller von der DLRG Ortsgruppe Goch e. V.

Seit gestern ist das Institut für Gefahrenabwehr GmbH im Landkreis Havelland, um in einer Fortbildung die 30 anwesenden Führungskräfte der Technischen Einsatzleitung fortzubilden.

Heute werden überwiegend praktische Übungen angewandt. 
Soeben wird durch den örtlichen Einsatzleiter eine Lageeinweisung für die TEL gegeben. Es hat ein schweres Zugunglück mit 400 betroffenen Personen gegeben. 
Anhand des abstrakten Szenarios sollen die Teilnehmer die Abläufe im Stab kennen lernen und die Methoden der Stabsarbeit anwenden.